Schulfest am HBG

Am Freitag, dem 21.08.2026, fand endlich das Schulfest am Heinrich-Böll-Gymnasium statt. Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Schuljahr aufgrund von zu hohen Temperaturen verschoben werden musste, hatten die Besucherinnen nun mit dem anderen Wetterextrem, Starkregen, zu kämpfen. Aber das hielt die Schülerinnen nicht davon ab, ein vielfältiges und kreatives Schulfest zu organisieren.

Eingeleitet wurde der Nachmittag durch die Aufführung des Stückes „Realität im Märchenwald”. Das Theaterprojekt beschäftigte sich darin mit den Folgen und möglichen Gefahren von digitalen Medien und rief die Leute dazu auf, sich mehr auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, als sich im Internet zu verlieren.

Anschließend erfolgte in der Aula die Aufnahme der neuen fünften Klassen. Diese wurden durch den schuleigenen Chor sowie die Schülersprecher und den Schulleiter herzlich begrüßt und erhielten selbst gebastelte Zuckertüten und neue Schul-T-Shirts.

Das Schulhaus sowie das restliche Gelände nutzten die Projektgruppen, um die Ergebnisse der vergangenen Projekttage vorzustellen. Von dem Verkauf von selbst hergestellter Seife oder anderen Dekoartikeln aus recycelten Materialien über die Ausstellung von Infomaterialien zum korrekten Umgang mit Medien, der Bedeutung von Jagd oder der Geschichte von Zwangsarbeit in Saalfeld, bis hin zum selbst aktiv werden beim Kalligrafie ausprobieren, debattieren, Yoga machen oder Erste Hilfe üben – für jede Person war etwas dabei.

Viele der Projekte wurden selbst von Schülerinnen organisiert, es gab mehrere Seminarfachgruppen, die die Projekttage für ihre Arbeit nutzten, aber auch viele andere, denen eine bestimmte Sache einfach am Herzen lag und sie sie deshalb in einem Projekt umsetzen wollten. Zusätzlich zum Best of der Projekttage gab es einen Aerobic-Auftritt auf dem Schulhof, eine Tombola im Foyer und die Möglichkeit, sich in der Bibliothek die Karten legen zu lassen. Die vielen Besucherinnen staunten nicht nur über die Vielfalt der Angebote und das Engagement der Jugendlichen, sondern auch über das Gefühl der Gemeinschaft, das im ganzen Schulhaus zu spüren war. Im Gegensatz zum Tag der offenen Tür, bei dem alles nach Fächern und Klassenstufen geordnet war, arbeiten beim Schulfest Schüler*innen aus verschiedenen Jahrgängen miteinander, angetrieben durch persönliches Interesse und Engagement, nicht die kleinen Unterschiede, sondern die gemeinsam erbrachte Leistung sowie der daraus entstandene Zusammenhalt stehen im Vordergrund.

Ein besonderer Dank geht an die Jahrgangsstufe 12, die das Schulfest selbstständig organisiert haben und beim Kaffee- und Kuchenverkauf in der Cafeteria tätig waren sowie an die engagierten Eltern, die am Grill Bratwürste verkauften. Außerdem ein Dank an alle Schüler*innen, die ihre Projekte unterstützt haben und an die Gäste, die trotz des Regens so zahlreich erschienen sind und das bunt geschmückte Schulhaus gefüllt haben.

Text: Joy Petermann
Bild: S. Roth
AG Redaktion und Technik

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