Sehr geehrte Eltern,
die Schule ist ein bedeutender Ort für Kinderschutz, da hier nahezu alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden können. Schulen verfügen beispielsweise durch Präventionsmaßnahmen oder Kooperationsmöglichkeiten mit externen Bildungspartnern über Potenziale und Kompetenzen, die für einen verbesserten Kinderschutz genutzt werden können.
Ein wichtiger Baustein, der allen Beteiligten Handlungssicherheit gibt, ist die Erstellung eines Schutzkonzepts, zudem wir gesetzlich verpflichtet sind. Dabei geht es zum einen darum, Präventionsmaßnahmen in den Schulalltag zu integrieren und Schulen flächendeckend zu Kompetenzorten zu machen, an denen Kinder und Jugendliche Hilfe finden. Zum anderen ist es wichtig, durch die Präsenz dieser Thematik eine Atmosphäre und Haltung in der Schulgemeinschaft zu schaffen, die geprägt ist von wachem Hinschauen, aufmerksamem Zuhören, offenem Ansprechen sowie transparentem und einfühlsamem Handeln im Umgang mit Schutz- oder Hilfebedürftigen.
Bei der Entwicklung und Durchführung präventiver Maßnahmen, Verfahren und Angebote ist es wesentlich, alle Beteiligten einzubeziehen – das heißt Lehrkräfte, Eltern sowie die Kinder und Jugendlichen selbst. Das Kollegium des Heinrich-Böll-Gymnasiums hat sich bereits durch eine Basisfortbildung auf den Weg gemacht, um erste Schritte hin zu einem Schutzkonzept zu gehen. Wir haben eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich derzeit mit einer Risiko- und Potenzialanalyse beschäftigt. Zu diesem Zweck wurde ein anonymer Fragebogen für die Schülerinnen und Schüler erstellt, um zu evaluieren, in welchen Bereichen Handlungsbedarf zum Schutz bzw. Interventionsbedarf vor verschiedenen Formen von Gewalt besteht. Dieser Fragebogen wird allen Klassenstufen in den kommenden Tagen durchgeführt, sodass wir zeitnah mit einer guten schulinternen Datenbasis weiterarbeiten können.
Weitere Informationen zur Thematik Schutzkonzept können Sie dieser Website entnehmen.
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung bei diesem wichtigen Thema im Sinne des Kinderschutzes, damit überall gilt: Kein Raum für Missbrauch!
Team Schutzkonzept


